Zwei Teams starten bei Accelerator Arena42 durch

Arena42Teamarbeit auf dem Arena42 Ideencamp; Foto: Bwcon

In Stuttgart haben sich im Rahmen des Accelerators Arena42  auf einem sogenannten Ideencamp zwei dort zusammengestellte Startup-Teams durchgesetzt. Die Gewinner werden nun durch das Softwareunternehmen Sotec und die Wirtschaftsinitiative Bwcon unterstützt.

20 Teilnehmer haben  am ersten Tag die Methodik des  Design Thinking kennengelernt, in dem Lösungen für konkrete Bedürfnisse entwickelt werden sollten. Das sollte sowohl Alltagsthemen als auch gesellschaftliche Herausforderungen umfassten. Nachdem sich die Teams gefunden hatten wurden Ideen aus ganz unterschiedlichen Bereichen weiterverfolgt. Ein ehemaliger Teilnehmer des Arena42 Programms zeigte beispielsweise, wie schnell eine Idee marktreif werden kann.  Johannes Erhardt vom Böblinger Startup  Parkunu, hat mit seinem Team eine App entwickelt, welche die Nutzung von Parkhäusern vereinfacht. Dies ist eine Idee, die in Deutschland inzwischen eine ganze Reihe von Startups wie Evopark aus Köln  und Parkpocket aus München und Stuttgart verfolgen.
Auf dem Ideencamp von Arena 42 erarbeiten spontan gefundene Teams binnen weniger Stunden eine Vorstellung, worin der Marktwert ihrer Idee liegen könnte, ein erstes Geschäftsmodell sowie konkrete nächste Schritte. Man wolle mit motivierten, unternehmerisch denkenden Menschen zusammenkommen, sagt Florian Holz, der Geschäftsführer von Sotec als Grund, warum sein Unternehmen den Accelerator unterstützt. Hier könne man dabei helfen, in kürzester Zeit aus einer vagen Idee die Grundzüge eines Geschäftsmodells zu entwickeln. Sotec ist ein mittelständischer Technologiespezialist aus der Region Stuttgart und in den Bereichen Cloud Computing, „Internet der Dinge“ und  Industrie 4.0 aktiv.

Die Arena42-Teams: Öffentliche Fitness und Pflanzen-Sensoren

Vor der Expertenjury gingen zwei Teams nach einer  Präsentation als Gewinner hervor. Das Gründerteam von „Go Fit“ hatte sich erst am Sonntagmorgen zusammengefunden und arbeitete der Idee des Letten Artemijs Barbotjko. Der Ingenieurstudent lebt seit einiger Zeit in Esslingen und vermisst hier öffentlich zugängliche Fitness-Geräte für sein Outdoor-Training. Vom Arena42-Ideencamp erhoffte er sich, nicht nur der Frage auf den Grund zu gehen, wie er in diese Richtung unternehmerisch tätig werden könne, sondern auch Mitstreiter für die Weiterentwicklung seiner Idee von kostenlosen Sportgeräten im freien Gelände zu finden. Mit drei weiteren Studenten aus Esslingen ist er an diesem Tag fündig geworden und konnte im Team die Jury überzeugen. Es gibt inzwischen auch zusätzliche Ideen,wie durch die Einbindung von intelligenten Sensoren ein zusätzlicher Nutzen für den öffentlichen Raum und auch Krankenversicherungen geschaffen werden kann. Das Team von „Mother“ befasste sich mit  einer sensorischen Messungsmethode für die Großproduktion von Pflanzen und Blumen.. Ein einfacher Sensor, der beim Heranwachsen von Pflanzen die Bedürfnisse wie Wasserstand und Temperatur aufzeigt, ist ihre Geschäftsidee. „Am liebsten würde ich direkt Vollzeit durchstarten“, sagt Niklas Erdmann nach der Verkündung durch die Jury.
Auf dem Weg dorthin erhalten die beiden Gewinnerteams in den nächsten Monaten technische und praktische Hilfe. Sie werden ihr Geschäftsmodell verfeinern und einen Prototypen bauen.

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