Millioneninvestment bei VirtualQ aus Stuttgart

Millioneninvestment bei VirtualQDie Gründer von VirtualQ (v.l.): Niels Liebisch, Jens Kühnapfel, Ulf Kühnapfel. Foto: VirtualQ

Millioneninvestment bei VirtualQ aus Stuttgart. Das Startup,  das seine ersten Schritte an der Stuttgarter Hochschule der Medien machte, hat eine siebenstellige Wachstumsfinanzierung erhalten. Das Unternehmen hilft,  Warteschleifen bei Callcentern besser zu organisieren.

VirtualQ bietet virtuelle Assistenten, die Wartezeiten am Telefon reduzieren und auch Systeme, die standardmäßige Kundenanliegen gleich direkt beantworten. Nun hat das Startup die nötigen Investoren für seine Expansion zusammen. Ingesamt stellen sie einen siebenstelligen Betrag zur Verfügung.

Neu eingestiegen sind jetzt die Risikokapitalgeber Coparion aus Köln und Berlin, Constantia New Business aus Wien und DON Ventures aus Heilbronn sowie Einzelpersonen als Business Angels. Schon seit 2016 ist der deutsche Hightech Gründerfonds (HTGF) an dem Startup beteiligt.

Millioneninvestment bei VirtualQ soll Technologie vorantreiben

Nach Angaben der Marketingleiterin Anika Baumann sollen die Mittel vor allem in die weitere Technologieentwicklung fließen, insbesondere in die Sprachtechnologie zur direkten Beantwortung von Kundenanfragen.  Hier geht es insbesondere um Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Außerdem wolle man das Personal bis Ende des Jahres auf etwa 33 Stellen verdreifachen – insbesondere auch im Bereich IT-Entwicklung. Auch den Vertrieb will man stärken und dabei die Tatsache betonen, dass man bereits viele Daten über das Kundenverhalten in Hotlines gesammelt hat.

Standorte von VirtualQ sind Stuttgart und Berlin. Bisher ist man noch weitgehend auf den deutschen Sprachraum konzentiert. Zu den Kunden zählen beispielsweise die  Lufthansa, die Versicherungen HanseMerkur und Gothaer sowie die Österreichischen Bundesbahnen oder der Energieanbieter Wien Energie. Auch die  United Bank for Africa aus Nigeria gehört zu den Kunden und nutzt den Service auf Englisch.

Der Keim für VirtualQ wurde an einem Startup-Weekend gelegt

Der Weg des 2014 gegründeten Unternehmens sei nicht immer einfach gewesen, sagen die Gründer Ulf Kühnapfel, Jens Kühnapfel und Dr. Niels Liebisch. „Als Branchen-Neuling mussten wir erstmal beweisen, dass wir keine Eintagsfliege sind.“

Gefunden haben sich die Gründer, die teilweise von anderen Hochschulen kamen, übrigens bei einem so genannten Startup-Wochenende an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Sie wurden dort in der Anfangsphase auch vom Startup-Förderzentrum unterstützt.

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