Die InnoWerft in Walldorf gibt Gas

InnoWerft"Wanna break through?" - das ist die Frage an Gründer in Walldorf. Foto: InnoWerft

Die InnoWerft in Walldorf, ein Accelerator, der enge Verbindungen zu dem benachbarten IT-Konzern SAP  hat, startet jetzt ein neues, besonders schnelles Acceleratoren-Programm.

Breakthrough heißt das Projekt, das 45 IT-Gründer binnen neun Wochen von der Idee zur Marktreife bringen soll.  25 verschiedene Startups nehmen dort jetzt in der ersten Runde Teil. Das Programm bietet ihnen dazu Seminare, gemeinsames Arbeiten und Ratschläge von Experten und Investoren. Der Abschluss ist am 7. Dezember, wo sie vor Investoren und Kunden ihre Geschäftsideen präsentieren.

Mit den schon seit 2016 an einem bisherigen, „Durchstarten“ genannnten Format beteiligten Partnern vom Technologiepark Heidelberg und Startup Mannheim habe man  Breakthrough nun kürzer, wettbewerblicher und  konzentrierter gestaltet, sagt Thomas Lindner, der Geschäftsführer der InnoWerft: „Zum ersten Mal bieten wir das Format auch in englischer Sprache an, um die gerade für B2B-Gründungen sehr attraktive Metropolregion Rhein-Neckar auch ausländischen Gründerteams zu präsentieren.“

Das Ganze findet im Rahmen des Projekts Up2B statt, das High-Tech-Gründungen in der Rhein-Neckar-Region unterstützen soll. Das Programm wird vom Europäischen Sozialfonds und dem Land Baden-Württemberg mit mehr als einer Million Euro gefördert.

Die InnoWerft ist eng mit dem IT-Konzern SAP verbunden

Die InnoWerft vereinigt Förderprogramme für IT-Startups mit SAP-Bezug. Der nahe gelegene IT-Weltkonzern stehe den Startups als  „strategischer Technologiepartner zur Seite“ heißt es in der Selbstdarstellung des Innovations-Hubs.

Diese integrierte Rolle der SAP ist eine Besonderheit. „Durch die Kooperation erhalten sie Zugang zu einem weltweiten Netzwerk von Partnern, potentiellen Kunden und technischen Experten“, so wirbt die InnoWerft. Es werden deshalb Ideen und Geschäftsmodelle unterstützt, die auf SAP-Technologien basieren oder in die SAP-IT-Welt passen. Prinzipiell sind auch Beteiligungen der SAP an den Startups möglich.

Weitere Partner des Inkubators sind die Stadt Walldorf und FZI Forschungszentrum Informatik in Karslruhe, das seinerseits eng an das dortige Technologieinsititut KIT angebunden ist. Dies erlaube den Startups, an aktuelle Forschungstrends und die dortige Erfahrung mit Ausgründungen anzuknüpfen, heißt es bei der InnoWerft.

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