Code_n Finalisten 2018 stehen fest

Code_n Finalisten 2018Die Überschrift "Intelligence X.0" soll über das Thema Künstliche Intelligenz im landläufigen Sinn hinausweisen. Foto: Code_n

Die Code_n  Finalisten 2018 stehen fest. Der vom Stuttgarter IT-Dienstleister GFT als ein Pfeiler seiner internationalen Innovationsplattform initiierte Wettbewerb ist zentrales Element eines im Oktober in Stuttgart geplanten,  großen Technologiefestivals rund um das Thema Künstliche Intelligenz und intelligente Systeme.

Der seit 2011 stattfindende Startup-Wettbewerb, der anfangs im Rahmen der Hannoveraner IT-Messe Cebit stattfand, ist einer der bekanntesten in Deutschland. Das im Herbst in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle veranstaltete, dreitägige Innovationsfestival soll nach einer ersten Ausgabe in Karlsruhe im 2016 mit etwa 10 000 Teilnehmern das bisher größte derartige Event in Baden-Württemberg werden. Das Rahmenprogramm umfasst  auch Diskussionsrunden, Workshops und die Möglichkeit für Startups, sich von Experten beraten zu lassen beziehungsweise Partner in etablierten Firmen zu finden.

313 Bewerber aus 42 Nationen haben ihre Ideen eingereicht. 50 Startups aus 15 Ländern, darunter Brasilien, Südafrika, die USA, Litauen, Israel und Deutschland, konnten sich am Ende durchsetzen. Wie schon vor zwei Jahren stellen deutsche Startups mit 23 Finalteilnehmern mit Abstand das stärkste Kontingent, gefolgt von den USA mit sechs und Österreich mit vier.

Code_n Finalisten 2018: Vier aus Baden-Württemberg

Beim Finale sind dann Preise in Höhe von ingesamt 30 000 Euro in den Kategorien bestes Geschäftsmodell, beste technologische Innovation und das Potenzial eine ganze Branche umzukrempeln.  Schwerpunkte sind künstliche Realität, intelligente Maschinen und Verschlüsselungstechnologien.

Vier Finalisten aus Baden-Württemberg haben es in die Endrunde geschafft, je zwei aus Karlsruhe und Stuttgart. Sie zeigen beispielhaft, wo der Startup-Standort Baden-Württemberg seine Stärken. Alle Startups beschäftigen sich mit Hightech-Lösungen, die von der industriellen Erfahrung im Südwesten und der Technologiekompetenz der Hochschulen profitieren und die  auch für die digitale Produktion der Zukunft attraktiv sind.

Hightech aus Stuttgart und Karlsruhe

Das von der Technologie Transfer Initiative (TTI) der Universität Stuttgart unterstützte, 2017 gegründete  Startup NAiSE hat beispielsweise  ein Navigationssystem für geschlossene Räume entwickelt, das es etwa in Fabrik- und Lagerhallen fahrerlose Transportsysteme ermöglicht.

Das Stuttgarter Startup TruPhysics, ebenfalls aus dem Stall der TTI, entwickelt Simulationsprogramme, die es unter anderem einfacher machen, die Arbeitsabläufe von Robotern  virtuell zu simulieren und zu programmieren.

Renumics aus Karlsruhe beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Simulation bei der Produktentwicklung. Hier ermöglicht eine innovative Software die Vorhersage des physikalischen Verhaltens von Produkten und Prozessen.

Und thingsThinking  ebenfalls aus Karlsruhe entwickelt ebenfalls Sofware, die es Computern einfacher möglich macht, menschliche Sprache zu verstehen. Vor kurzem ließ man das System sogar den Koalitionsvertrag von Union und SPD analysieren.

Noch mehr Innovationen...

Ideenwerkbw.de Newsletter

Einmal pro Woche die neuesten Startup-News!

NEWSLETTER