Daten-Power im Fortissimo

Sicos BW; FortissimoHornet, also Hornisse, heißt der leistungsfähige Rechner an der Uni Stuttgart; Foto: Sicos BW

Sicos BW bietet  in Baden-Württemberg auch kleinen und mittleren Firmen den preisgünstigen Zugang zu vorhandenen Höchstleistungsrechnern. Dank eines Programms namens Fortissimo können sich Unternehmen dies  von der EU  fördern  lassen.

Noch bis zum 18. Mai 2016 können kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit nutzen, kostengünstig an die Rechen-Power von Höchstleistungsrechnern wie dem der Universität Stuttgart heranzukommen. Das  EU-Förderprojekt  Fortissimo macht es möglich. In dessen zweiter Auflage geht es  nun auch um Themen rund um die Big-Data-Analytics. In der ersten Runde stand noch das Höchstleistungsrechnen selbst im Mittelpunkt. Insgesamt sind 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern anzuzapfen,  einzelne Projekte werden mit höchstens 250 000 Euro gefördert.
Die Sicos BW GmbH wurde 2011 vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart gegründet, um die Barrieren für kleinere und mittlere Unternehmen beim Zugang zu Höchstleistungsrechenkapazitäten zu senken.  Seit Sommer 2013 ist Sicos BW als  Experte und Berater für den Einsatz von Simulationstechnologien im Mittelstand auch beim EU-Projekt Fortissimo aktiv. In diesem Rahmen wird eine internetbasierte  Plattform aufgebaut, die es auch kleineren oder mittleren Firmen erlaubt, für Simulationen  Höchstleistungsrechner zu nutzen. Damit sind Produktentwicklungen mit einer Schnelligkeit und einem überschaubaren Aufwand möglich, wie dies bisher für diese Unternehmen außer Reichweite war. Seit Oktober 2014 baut Sicos BW im Rahmen des so genannten Smart Data Solution Center Baden-Württemberg seine Dienstleistungen auch verstärkt auf den Bereich der Big-Data-Anwendungen aus.

Einstiegsmöglichkeit für die zweite Etappe von Fortissimo 2

Die  53 Fortissimo-Projekte der ersten Runde laufen noch. Auch 14 Projekte der zweiten Runde sind schon seit Anfang Februar gestartet. Nun ist erneut ein Einstieg möglich. Kleine und mittlere Firmen sollten jetzt ihre Projekte einreichen, sagt Andreas Wierse, der Geschäftsführer von Sicos BW: „Sie können diese  mit Unterstützung erfahrener Fortissimo-Projektpartner bearbeiten.“ Sicos BW ist dabei die Anlaufstelle in Deutschland und bietet auch Hilfe bei der Bewerbung an.  Europaweit federführend bei der zweiten Auflage von Fortissimo ist die  Universität Edinburgh. Insgesamt sind einschließlich von Sicos BW  38 Partner beteiligt, darunter Unternehmen, Anwendungsentwickler und Experten aus dem IT-Bereich aus insgesamt  14 verschiedenen Ländern.

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