Fintech Meetup erstmals in Stuttgart

Fintech

Nachdem in den neuen Accelerate Spaces in der ersten Gruppe von Startups  Apps, Games, Online-Shops und Dienstleistungsangebote im Mittelpunkt standen, soll es in der nächsten Runde um die  Fintech gehen.

Der Stuttgarter Startup-Beschleuniger Accelerate Stuttgart sucht nach Ende der ersten Runde mit sieben Unternehmen nun nach Gründern aus dem Bereich der Technologie für den Finanzbereich, der Fintech. Im April soll die Etappe mit bis zu zehn interessierten Unternehmen starten. Die Bewerbungsfrist endet – dank Schaltjahr – am 29. Februar.
Zum Auftakt gab es eine Veranstaltung mit  Branchenvertretern aus der Finanzbranche und Gründungsinteressierten.  Die Firma Accelerate Stuttgart unterstützt Startups aus dem digitalen Bereich für jeweils sechs Monate, stellt ihnen Räume zur Verfügung und bietet Know-How in den nötigen Geschäftsprozessen. Die Gründer bezahlen die Dienstleistung in Form von Anteilen an ihrem Unternehmen. Gesucht werden vor allem noch Partner aus dem Bereich etablierter Unternehmen, welche die Gründer beim Start in die komplexe, von vielen Regularien bestimmte Branche begleiten.

Fintech-Gründer müssen eine Vielzahl von Gesetzen beachten

Auf einer ersten Veranstaltung, einem so genannten Fintech Meetup,  gab es Vorträge zu diesem Thema. „Es wird oft unterschätzt, was im Bereich Finanzen und Banken in Deutschland alles reguliert ist“, sagte  beispielsweise der Rechtsanwalt Carsten Ulbricht. Es gebe eine Vielzahl von EU-Verordnungen und nationalen Gesetzen, die zu Stolpersteinen werden könnten. An der Veranstaltung – nach Angaben der Veranstalter die erste ihrer Art in Stuttgart –  nahmen etwa 60 Teilnehmer teil. Zusätzlich zu dem juristischen Vortrag präsentierten sich Jan Kus,  App-Entwickler und Chef der Kölner Zweigstelle des auf die Veranstaltung von so genannten Hackathons spezialisierten Hack Institute , sowie die ebenfalls aus Köln stammenden Webentwickler von Railslove.
Am Rande des Treffens demonstrierte auch ein Spin-Off der Universität Tübingen das Konzept einer so genannten Display-TAN, bei dem in die Bankkarte ein so genannter TAN-Generator integriert wird. In Kombination mit dem Smartphone kann man dann Überweisungen tätigen, ohne ein weiteres Gerät zu benötigen.
Was das bisherige Acceleratoren-Programm angeht, wurde in dieser Woche auch der Abschlusstermin kommuniziert. Anfang April werden die beteiligten Startups im Rahmen eines so genannten Demo-Days ihre Ergebnisse und weiterentwickelten Produkte und Angebote vorstellen.

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Bild: Das Fintech Meetup im Stuttgarter Westen
Bildquelle: Accelerate Stuttgart

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